Peziza succosa - Berk. 1841

Gelbmilchender-Becherling


Peziza succosa, gelbmilchender Becherling bei Ostsee Pilze Online

 

Beschreibung makroskopisch:

Dieser recht häufige Becherling erreicht in der Regel eine Größe von ca. 5 cm im Durchmesser. Jung flach, weißlich, schalenförmig, später rund becherförmig und dunkler. Die Fruchtschicht (Hymenium) ist glatt, warme Brauntöne, graubraun, manchmal mit Oliven- und Orangetönen, dies geschieht oft bei älteren Fruchtkörpern und ist wahrscheinlich dem austretenden und anschließenden getrockneten Milchsaft geschuldet. Der Becherrand deswegen auch oft gelblich. Die Außenseite weißt meist eine leichte bis starke Körnung auf, leicht heller als die Fruchtschicht ( Hymenium), muss aber nicht immer sein. Allgemein ist das Farbschema dieser Art, sehr weit gefächert. Was immer für die Art zutrifft, ist das das Fleisch bei Verletzung einen gelben Milchsaft absondert.

 

Beschreibung mikroskopisch:

Asci achtsporig, 330 x 15 µm, J+.

Paraphysen zylindrisch, septiert, Spitze schwach keulig bis 9 µm verdickt.

Sporen hyalin, elliptisch, 17 - 21 x 9,5 - 11,5 µm, grobwarzig, teils zu kleinen Graten zusammen fließend, mit 2 Öltropfen.

 

Fundort:

Relativ häufiger Becherling, zumindest in der Gattung Peziza, ist es eine der häufigen Arten. Gerne neben geschotterten Wald- und Wanderwegen.

 

Begleitvegetation:

Fagus und Quercus.

 

Funddaten:

Funde vom Frühsommer bis in den Herbst, persönlicher Erstfund war damals im MTB: 2034/4, ansonsten in fast allen Teilen von Nordwest-Mecklenburg nachgewiesen.

 

Anmerkung:

Zahlreiche frische Fruchtkörper werden jedes Jahr von mir und / oder Torsten Richter aus Rehna mikroskopiert. Makroskopisch sehr ähnlich ist die Peziza succosella die ebenfalls gelblichen Milchsaft besitzt.

 

Gelbmilchender-Becherling - Peziza succosa - Berk. 1841
Peziza succosa, Gelbmilchender Becherling auf dem Friedhof. Pilz-Bild 2
Peziza succosa, Gelbmilchender Becherling im Park.

 

Zurück zur Peziza-Übersicht.