Öhrlinge / Otidea Funde aus dem Raum Wismar.


Kröten Öhrling - Otidea bufonia / Boud. 1907

Krötenöhrling, Otidea bufonia, Öhrlinge bei Ostsee Pilze.

Eselsohr Öhrling - Otidea onotica / Fuckel 1870

Eselsohr Öhrling, Otidea onotica, Öhrlinge bei Ostsee Pilze.
Erstmals bewusst wahrgenommen am 29.09.2015, unter Buchen, unmittelbar neben einem Bachlauf. Die äußere Oberfläche ist gelblich, mehr ins orange, oft mit rötlichen Flecken. Das Hymenium ist blasser, mit deutlich rosafarbenen Tönen. Sporen 11-13 × 6-7 μm.

Hasenohr Öhrling - Otidea leporina / Fuckel 1869

Hasenohr Öhrling, Otidea leporina, ohrenförmige Pilze.
18.08.2017 Fichtenwald im tiefen Moos.

Schnecken Öhrling - Otidea cochleata / Fuckel 1870

Schnecken Öhrling, Otidea cochleata im Gras.
28.06., 15.07. 12.09. Friedhof Wismar.

Zitronengelber Öhrling - Otidea concinna / Sacc. 1889

Zitronengelber Öhrling, Otidea concinna, gelber Pilz unter Eiche.
Zitronengelber Öhrling, Otidea concinna
19.07.2016 in Wismar, Strandnähe, sandiger humusreicher Boden mit Pflanzenresten. Synonym: Flavoscypha canthar.

Weißer Öhrling - Otidea lactea ? / Cao & Fan 1990

Weißer Öhrling, Otidea lactea, ohrförmige Pilze.
Bestimmung unsicher. Der Fruchtkörper war frisch und nicht überständig. Ausbleichen durch Sonne oder Regen kann auch ausgeschlossen werden. Mikroskopisch konnten nur andere Otidea-Arten sicher ausgeschlossen werden.

Nadelwald Öhrling - Otidea abietina / Fuckel 1870

Nadelwald Öhrling, Otidea abietina
15.10.15, unter Fichten auf sandigem Boden.

Ledergelber Öhrling - Otidea alutacea / Massee 1895

Ledergelber Öhrling, Otidea alutacea, Öhrlinge bei Ostsee Pilze.

Fruchtkörper 2 - 4 cm breit und 2 - 6 cm hoch. Mehr oder weniger becherförmig, aber mit einer kurzen seitlichen Öffnung / Schlitz, aber oft verzerrt / eingedreht durch das Wachstum. Innen bräunlich, hellbraun, gelbbraun oder graubraun, Außen ähnlich gefärbt wie innen. Je nach Witterung und Standort, können die Farbtöne stark variieren. Eine mikroskopische Untersuchung ist zwingend erforderlich. Der Stiel, wenn vorhanden, ist nur eine kurze verengte Verlängerung. Einzeln oder in größeren Gruppen auf Lehm- oder Humusboden, unter Nadelbäumen oder Laubhölzern, Sommer bis Herbst.

 

Sporen (14) 15 - 18 x 7 - 9, hyalin, elliptisch, glatt, mit 2 Tröpfchen. Asci 150 - 300 x 8 - 15, Paraphysen gebogen fadenförmig, gelegentlich ein- oder zweimal verzweigt, septiert, farblos.

 

Im Wismarer Stadtgebiet sind mir mittlerweile 9 Standorte bekannt. Im gesamten Messtischblatt 2034 nachgewiesen. Hauptsächlich in Parkanlagen, Friedhöfen, im Stadtwäldern, ansonsten an Waldwegen. Zerstreut bis sehr zerstreut zu finden, aber dennoch der häufigste Vertreter der Gattung Otidea in Mecklenburg-Vorpommern.