Pilztagebuch - 1. Quartal 2017


 

01.01.2017 Ahoi, ich hoffe alle haben schon gefeiert und das neue Jahr gesund gestartet. Das neue Jahr begann für mich mit einer Runde durch den Wald. Ich steuerte eine Stelle an, an der es bisher reichlich Totholz gab. Kaum angekommen musste ich feststellen, dass es aufgeräumter war als mein Keller. Alle alten Bäume waren weg und der Boden sah aus, als wenn jemand dort Kartoffeln anbauen möchte. Dicke Furchen im Waldboden, was das soll, weiß ich auch noch nicht. Bei Gelegenheit werde ich mal einen Fortwirt fragen. Frische Pilze gab es sehr wenige, aber in einem alten Fichtenstubben wurden meine Augen größer, ein gestielter violetter Becherling. Super dachte ich, schnell nach Hause und die Sache am Mikroskop versuchen zu klären. Nach wenigen Sekunden war schnell klar, dass es leider keine Peziza war, sondern ein Gallertbecher. In diesem Fall war es der Großsporige - Ascocoryne cylichnium. Naja kann man nicht ändern, das Jahr hat ja erst begonnen. So schnell kann man sich im Feld täuschen lassen.

 

02.01.2017 Die meisten Pilze findet man wohl im Moment in Auwäldern. Deswegen staute ich mich dort heute etwas um, in der Hoffnung schon einige Prachtbecherlinge vor die Linse zubekommen und zu mikroskopieren. Dem war leider nicht so, aber dafür konnte ich einen knallgelben Becherling finden. Das hat sich schon mal gelohnt, bei Temperaturen knapp über null, dem feuchten Bachlauf zu folgen. Toller Start ins Jahr, so kann es gerne weitergehen. Ansonsten war das Wetter freundlich, was sich aber in der kommenden Nacht ändern soll. Schneeregen ist angesagt, aber großen Frost soll es nicht die nächste Woche nicht geben.

 

03.01.2017 Meinen heutigen Waldgang habe frühzeitig abgebrochen. Da es Stunde für Stunde ungemütlicher wurde, ein Sturm ist im Anmarsch. Das passt natürlich zu diesem Herbstwetter. Wälder sind in den nächsten zwei Tagen zu meiden, an die Steilküste kann ich auch nicht, weil sie für die Wismarer Bucht Steilküstenabbrüche angesagt haben. Starker bis stürmischer Wind mit einzelnen Sturmböen, bei Windstärke 9. Viel ist das noch nicht, aber sicher ist sicher. Mal schauen, wo es den morgen auf Pilzsuche geht. Nach meinem kurzem Besuch im Wald, bin ich noch am Strand unterwegs gewesen und konnte wenigstens ein paar Samtfußrüblinge am Wurzelgeflecht finden.

 

05.01.2017 Gestern habe ich mit Peziza labessiana angefangen, die Art-Portraits von Peziza anzufertigen. In der Zwischenzeit, ist der Sturm ist mit Windstärke 10 über die Küstenregion der Ostsee gezogen. Den Wismarer Hafen und die Häuser in Wassernähe hat es wieder ein mal besonders erwischt. Da halfen auch keine Sandsäcke mehr. Aber alles halb so wild, der Wind hat nachgelassen und das haben wir alles schon schlimmer erlebt. Aus der Sicht der Pilze, war der Eis-Schneeregen schlimmer. Wir haben seit gestern Frost, auch wenn es zum Wochenende wieder wärmer werden soll, dürfte es für manche Arten nicht so gut stehen. Es gibt eine Menge Arten, die nicht auf den Boden wachsen und gerne gefunden werden möchten. Ich werde morgen in ein Moorgebiet fahren und mich nach der Trollhand (Hypocreopsis lichenoides) umsehen.

 

06.01.2017 Endlich mal wieder strahlender Sonnenschein, nur leider sind damit auch eisige Temperaturen eingezogen. Minus 11 Grad zeigte mir das Thermometer heute Morgen im Auto an. Das ist natürlich Mist im Bezug auf die Pilzlage. Es sollte aber bald wieder etwas wärmer werden und bis dahin, werde ich weiter an der Seite arbeiten. Es hat sich eine Menge angesammelt in den letzten Monaten. Bevor es ein Fass ohne Boden wird, werde ich paar Funde und Erkenntnisse einfügen.

 

07.01.2017 Meine heutige Tour durch ein Moorgebiet habe ich wegen Glatteis nicht angetreten. Stattdessen habe ich weiter an der Peziza Gruppe gearbeitet und eben habe ich auch eine sichere Bestimmung vom gelben Becherling bekommen, den ich am 02.01. dieses Jahres gefunden hatte. Die stark gelbe Farbe war vielleicht dem nächtlichen Frost geschuldet. Hartmut Schubert hat auch wieder schöne Mikrobilder angefertigt, die ich morgen unter Peziza buxea einfügen werde.

 

09.01.2017 Heute wollte ich eigentlich die Trollhand jagen, aber meine Suche war vorbei, bevor sie angefangen hat. Auf einem Feldweg war noch so viel Eis und Schnee, das ich weder weiter noch zurückkam. Ich musste mit einer Stange nach Sand buddeln, um den eisigen Hügel etwas befahrbar zu machen. Was fast meine gesamte Zeit gekostet hat und so drehte ich anschließend nur noch eine Runde in einem Wäldchen bei Wismar. Hier konnte man trotz Frost einige Pilze finden. Unter anderem Massen von Schmutzbecherlingen. Es soll jetzt wieder etwas über die Nullgradmarke gehen und damit ist auch die Gefahr von Glatteis erst mal vorüber.

 

11.01.2017 Nun dachte ich, der kleine Wintereinbruch ist vorbei, da fängt es wieder an zu schneien. Temperaturen um den Gefrierpunkt machen auch das Autofahren nicht angenehm. Außerhalb des Stadtgebietes und auf kaum befahrenen Straßen ist der liegende Schnee zu Eis geworden. Eine schnelle Änderung an der Wetterlage ist momentan nicht zu erkennen.

 

14.01.2017 Die letzten drei Tage war das Wetter sehr durchwachsen, Regen, Eis, Schneeregen und ich war in einigen kleinen unscheinbaren Waldstücken unterwegs, die ich mir schon seit langer Zeit mal näher anschauen wollte. Besondere Sachen konnte ich zwar nicht finden, aber zwei Ecken werde ich im Frühsommer noch ein mal aufsuchen. Morgen geht es weiter zu einem Wäldchen in Küstennähe, da dürfte es mehr an frischen Pilzen geben, als weiter im Landesinneren.

 

24.01.2017 Nach einer kleinen ungewollten Zwangspause kann es nun mit den Pilzen weitergehen. Nachdem ich gestern Mittag aus dem Krankenhaus entlassen wurde, drehte ich gleich mal eine ruhige Runde und schaute nach Österreichischen Prachtbecherlingen. Diese konnte ich leider nicht finden, aber dafür den ersten und noch sehr kleinen Erlenkätzchen Becherling. Nicht viel, aber besser als eine Nullrunde. Bei den Temperaturen hat sich nicht viel getan, Nachts etwas unter null und am Tag um die 3 Grad, ansonsten ist die Luft sehr feucht und in der Dämmerung immer wieder starker Nebel.

 

27.01.2017 Die letzten zwei Tage war es gefühlt deutlich kälter, obwohl es gerade mal -4 Grad waren heute Morgen. Außer ein paar Seitlingen und Samtfußrüblingen konnte ich nichts weiter an Pilzen finden. Langfristig gesehen soll es milder werden und in der zweiten Februar Woche soll es sogar bis zu 15 werden. Mal sehen, ob ich in Küstennähe ein passendes Moorgebiet ausfindig machen kann. Im Vergleich zum Landesinneren ist der Boden direkt an der Ostsee nicht steinhart gefroren.

 

28.01.2017 Heute war seit langem mal wieder richtig schönes Wetter, blauer wolkenloser Himmel. In der Sonne war es richtig angenehm und man hatte nicht das Gefühl das es null Grad waren. Dieses nutze ich und fuhr mit den Kindern in den Wald, erwartungsgemäß gab es nicht viel. Umso mehr freute ich mich über wunderschöne rote Farbtupfer am Bachlauf. Diese roten Prachtbecherlinge sind immer wieder eine Augenweide.

 

01.02.2017 Der neue Monat fängt an, wie der Januar geendet hat, grau, trüb, nass und nebelig und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Spektakuläre Pilze gab es heute nicht im Fichtenwald auf der Suche nach dem glänzenden Schwarzborstling (Pseudoplectania nigrella). Anschließend machte ich noch einen Abstecher in einem Erlenbruch, dort haben die Winterrüblinge bei diesem Wetter optimale Bedingungen und zurzeit ein Massenpilz. Im Westen Deutschlands scheint der Winter erst einmal vorbei zu sein. Es wird nun täglich etwas wärmer, sodass im Saarland zum Wochenende sogar die 15 Grad Marke geknackt werden kann. Im Nordosten des Landes scheint es die nächsten Wochen so weiter zu gehen wie bisher. Nebel, leichter Nieselregen bei -2 bis max. +5 Grad am Tag.

 

03.02.2017 Während es im Saarland schon deutlich wärmer geworden ist (Sonne mit bis zu 12 Grad), ist es in Mecklenburg-Vorpommern unverändert kalt und trüb. Nach Pilzen habe ich heute nicht geguckt, stattdessen habe ich noch mal die Prachtbecherlinge vom letzten Wochenende mikroskopiert. Am Dienstag waren die Sporen noch nicht richtig reif und heute bestätigte sich mein Verdacht das es sich um den selteneren Scharlachroten Kelchbecherling (Sarcoscypha coccinea) handelte und nicht um den häufiger vorkommenden Österreichischen Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca).

 

05.02.2017 Heute war ich paar Stunden und viele Kilometer unterwegs und habe mir viele Ecken angeschaut, die ich mir schon seit langer Zeit mal genauer anschauen wollte. Meine Tour ging nach Poel, anschließend nach Neuburg, Züsow, Neukloster, Grevesmühlen. Es war enttäuschend und ich werde kein Gebiet erneut besuchen in den nächsten Jahren. Selbst in den unscheinbarsten Waldecken wird hier das Totholz aus den Wäldern geholt. Schlimm ist das, manche Vorgärten sehen verwilderter aus, als unsere Wälder, wie mit dem Besen gefegt sehen sie aus. Morgen geht es weiter und hoffentlich finde ich noch etwas unberührte Natur.

 

06.02.2017 Angenehmes und teils sonniges Wetter herrschte heute und es ging in die Küstenregion um Boltenhagen. Ich inspizierte einzelne Dünenabschnitte und kleine Waldgebiete entlang der Ostsee. Ich machte mir einen Eindruck von der dortigen Vegetation und dessen Bodenverhältnisse. Zwei potenzielle Ecken für Morcheln konnte ich ausfindig machen, aber ob ich diese Plätze noch mal gezielt ansteuer, sehe ich nicht.

 

07.02.2017 Kalt und grau war es den ganzen Tag und die Temperaturen sinken wieder in den Keller. Während es im Westen des Landes weiterhin über Null bleibt, darf sich der Osten auf Dauerfrost bis -10 Grad in der Nacht einstellen. Zum Wochenende soll es denn wieder bis + 2 Grad raufgehen. Einiges hatte ich heute zu erledigen, aber ich konnte doch schnell eine stadtnahe Stelle mit alten Apfelbäumen anschauen. Es sah vielversprechend für den Monat April aus. Weitestgehend vom Menschen unbeeinflusst, könnte ich mir gut vorstellen, dort was Interessantes im Frühling zu finden. Ich habe im Kopf so viele Stellen, die ich dieses Jahr gerne absuchen würde, aber zeitlich nicht zu schaffen. Deswegen ist der fast pilzfreie Monat Februar, bestens geeignet im Vorfeld schon einige auszusortieren. Gestern Abend habe ich noch an den Thema Morcheln etwas gearbeitet, vielleicht hat noch jemand einige ergänzende Sätze, Rezepte oder schöne Bilder von Verpeln.

 

09.02.2017 Eisig kalt ist es, obwohl es nur -5 max. -10 Grad kalt ist, wirkt es für mich deutlich kälter. Ich arbeitete meine Waldliste weiter ab und schaute nach guten Stellen, die ich das Jahr über besuchen kann. Abends bastel ich weiterhin an der Homepage, sodass bis der Frühling beginnt, alles was ich mir vorgenommen habe, abgearbeitet ist. Es verschlingt doch alles mehr Zeit, als ich dafür vorgesehen habe. Aber noch ist etwas Zeit, bis es wärmer wird in Mecklenburg Vorpommern.

 

11.02.2017 Gestern habe ich mit den Kindern die halbe Insel Poel etwas erforscht. Bei -6 Grad und frischen Wind, war es nicht gerade angenehm in den Dünen nach Pilzen zu schauen. Auf den Rückweg habe ich noch einige Dörfer auf dem Festland überfahren und dabei zwei interessante Waldgebiete aufgespürt. Einmal handelt es sich um einen kleinen Eichenwald und ein mal um einen Pappelwald mit jungen Baumbestand, Letzteres könnte im April sehr spannend werden. Ich werde die Stelle im Frühling inspizieren und mit viel Glück die Riesen-Lorchel oder die noch seltenere Böhmische Lorchel finden.

 

12.02.2017 Heute machte ich mit den Kindern eine kleine Ostsee-Tour. Von Wismar immer in Wassernähe entlang über Rerik, dem Naturschutzgebiet Riedensee, Kühlungsborn, Heiligendamm, bis Rostock. Heute waren die Temperaturen noch unter dem Gefrierpunkt und am Wasser recht frisch, aber ab morgen ist für die nächsten 3 Tage Sonne mit Plusgraden angesagt. Wenn der Winter nicht noch ein mal zurückkommt, wird es in der nächsten Zeit wieder deutlich mehr Pilze geben. Bin gespannt und die Vorfreude ist riesig.

 

14.02.2017 Kalt aber wolkenlos mit Sonnenschein war es gestern und heute in Wismar. Heute soll es in der Nacht noch mal unter null gehen, aber dann soll es vorläufig am Tag und in der Nacht über den Gefrierpunkt bleiben. Da es diesen Winter wenig oder keinen Schnee gab und die kalte Luft sehr trocken war, muss es nun erst ein mal richtig regnen, damit Bewegung ins Spiel kommt. Ich bin guter Dinge, denn ab Donnerstag soll es Regen geben und das bei Topwerten bis zu 9 Grad. In zwischen habe ich meine Ostsee-Tour fortgesetzt, aber in Richtung Westen. In den Dünen fühlte der kalte Wind sich eisig an. Die -7 Grad gestern und heute Morgen waren es gefühlte -15 am Strand.

 

15.02.2017 Ein Hauch von Frühling war heute wahrzunehmen. Die Sonne schien von morgens bis abends bei Höchstwerten von 8 Grad. Morgen wird das Wetter ähnlich und die Regenwahrscheinlichkeit wurde von 80% auf 5% runter revidiert. Nun ist frühstens Freitag mit den ersten Tropfen zurechnen.

 

16.02.2017 Nicht ganz so warm wie gestern, aber keine Minusgrade und das ist viel Wert. Schöne Tulpenbecher (Microstoma protractum) wurden in Mazedonien gefunden. Die Temperaturen dort sind im Moment unseren ähnlich, 2 Grad in der Nacht und bisschen wärmer am Tag, um die 11 Grad. Aus Spanien gab es auch eine tolle Fundmeldung, es wurden seltene schwarze Kelchbecherlinge (Plectania rhytidia) an Totholz gefunden. In der Mitte Spaniens sind die Temperaturen schon angenehm milder, 7 Grad in der Nacht und am Tag bis zu 18 Grad. In Mecklenburg wird es noch eine Weile dauern, bis die ersten Großpilze wachsen. Ab Morgen wird es wieder etwas ungemütlicher, denn in der kommenden Woche bewegen sich die Temperaturen nur zwischen 2 und 6 Grad. Das Gute ist, dass es keinen Frost geben soll und immer mal wieder Regen durchs Land ziehen soll.

 

18.02.2017 Der angesagte Regen blieb bis jetzt aus, aber dennoch ist es recht feucht bei 4 Grad. Kein Bodenfrost mehr, die Temperaturen sind stabil und bewegen sich auch in den nächsten Tagen bei 3 bis 7 Grad. Die ersten Frühblüher konnte ich heute sehen und das ist ein gutes Zeichen, dass die Natur langsam aber stetig zum Leben erwacht. Morgen werde ich ein paar sonnenexponierte Stellen begutachten und vielleicht finde ich schon einen zeitigen Becherling.

 

19.02.2017 Nass, kalt, windig, grau und trüb war es heute bei 4 Grad. Ich erkundete ein für mich neues Waldgebiet und bei der Gelegenheit machte ich einen kurzen Halt am Kiefernwald bei Jesendorf. Den Frühjahrs-Lorcheln scheint es noch zu kalt zu sein, aber schöne und für mich interessante Becherlinge konnte ich finden. Den Kiefernnadel-Becherling (Desmazierella acicola) und noch andere unbestimmte kleine, gelbbraune Becherlinge. Ob es welche der Gattung Peziza sind oder schon winzig kleine Scheibenlorcheln, werde ich nachher mit Jod testen. Der Ausflug hat sich trotz miesen Wetter gelohnt.

 

22.02.2017 Gestern war ich noch mal kurz im Kiefernforst, aber da gab es außer Regen nichts und die unreifen Becherlinge vom Sonntag sind nicht weiter gewachsen. Heute wollte ich mal gucken, ob sich nicht schon ein Morchelbecherling ans Tageslicht traut, aber dem war nicht so. Dann kam es aber besser als erhofft, sehr hübsche Becherlinge der Gattung Peziza konnte ich an einem lichten Waldweg finden. Ich schaute mich am Fundort weiter um und konnte noch mehrere finden, ob es sich dabei um die gleiche Art handelt oder andere sind, steht noch in den Sternen. Ich werde mich heute Nacht nochmals ans Mikroskop setzen und mal sehen, ob etwas bei der Bestimmung rauskommt.

 

24.02.2017 Gestern fuhr ich erneut in den Auwald, um die kürzlich entdeckte Stelle mit Becherlingen nach weiteren Fruchtkörpern abzusuchen. Trotz schlechtem Wetter und kaum Licht konnte ich einige finden und für eine Bestimmung einsammeln. Es regnete so gut wie den ganzen Tag, nichts Schlimmes, aber etwas kälter ist es wieder geworden. In der Nacht bis auf null runter und die kommenden Tage soll es nicht besser werden. Alles ziemlich durchwachsen, grau bleibt es mindestens für die nächsten 8 Tage. Ich machte mich zum Nachmittag in Richtung Rehna auf und brachte Torsten Richter frische Fruchtkörper von der Peziza. Trotz viel Arbeit und wenig Freizeit, machte Torsten sich bis in die Nacht hinein an die Bestimmung. In der Nacht erreichte mich eine E-mail, dass es sich zweifelsfrei um Peziza labessiana handelt. Damit gibt es einen neuen Fundort dieser seltenen Art in Mecklenburg-Vorpommern. Morgen machen wir uns zu dritt mit Chris Engelhardt zu einer Pilzexkursion auf. Mal sehen was es so zu finden gibt.

 

25.02.2017 Kalt war es heute Morgen, Minus 1 war es heute Nacht. Heute Vormittag traf ich mit zwei Mitgliedern des Pilzverein Rehna E.V. Wir fuhren zuerst in den Kiefernforst nach Jesendorf, von Frühjahrslorcheln noch keine Spur, aber deswegen waren wir ohnehin nicht da. Wir gingen den Verdacht nach, das auf einem Stück vergrabenen Holz, eine Art der Gattung Pseudombrophila wächst. Bei dieser Gelegenheit schauten wir, ob die kleine Peziza schon gewachsen ist und ob wir noch Exemplaren vom Kiefernnadel-Becherling (Desmazierella acicola) finden. Letzteres konnten wir auch nach intensieven Suchen nicht aufspüren. Danach ging die Suche nach Ascomyceten in der angrenzenden Kiesgrube weiter. Mindesten 2 Arten von Moosbecherlingen (Octospora spec.) konnten wir erblicken. Zeitbedingt ging es in Richtung Wismar, zum Auwald bei Zierow, um der seltenen Peziza labessiana einen Besuch abzustatten. Zu meinen Entsetzen wurde das Fundgebiet, von Holzsammlern heimgesucht. So ärgerlich es auch war, die Leute konnten es nicht wissen und wir konnten, wenn auch nur junge Fruchtkörper, welche finden und fotografieren. Wir sind genau rechtzeitig fertig geworden, denn als ich im Auto saß, fing es wie angekündigt an zu regnen.

 

27.02.2017 Gestern bin ich mit den Kindern, bei echt miesem Wetter an die Ostsee gefahren und haben paar potenzielle Stellen für Frühlingspilze inspiziert. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch zum ersten mal den Zitzen-Stielbovist gefunden. Bei starkem Wind, Regen, Regenschirm und mit Hilfe der Kinder, konnte ich noch ein Standortfoto machen. Heute war der Wetter zwar auch nicht schön, aber kaum noch Wind und dadurch deutlich warmer. Die Temperaturen kletterten bis auf 12 Grad. Dieses nutzte ich und schaute mich am Strand, an der Steilküste und auf alten Lagerfeuerstellen nach Becherlingen um.

 

01.03.2017 Der März fängt an, wie der Februar geendet hat, 1 bis max. 7 Grad, dicke Wolken, immer wieder kurzer Regen. Am kommenden Wochenende soll es zum ersten mal über die 10 Grad Marke gehen. Inzwischen sind in Sachsen und Rheinland-Pfalz die ersten Frühjahrslorcheln aufgetaucht. Aus diesen beiden Regionen stammen jedes Jahr die ersten Funde, dann dauert es bei uns im Norden noch ungefähr 3 bis 4 Wochen. Mal schauen, wie sich das Wetter entwickelt und mit etwas Glück, wachsen sie bisschen früher als sonst. In der Zwischenzeit hat Torsten Richter die unbekannte Peziza Art aus dem Kiefernwald bestimmt und so machte ich heute noch mal neue Bilder am Standort. Weiter gewachsen sind sie nicht, genau wie letzten Samstag zwischen 0,5 uns 1 cm.

 

03.03.2017 Seit langer Zeit herrschte heute Vormittag mal wieder schönes Wetter. Die Sonne schien intensiv, aber so wirklich wärmer wird es nicht. Nachts geht es immer wieder auf fast null Grad runter. Auf der Suche nach neuen Standorten der Frühjahrslorcheln, entdeckte ich heute tatsächlich schon die ersten kleinen Scheibenlorcheln. Letztes Jahr konnte ich sie erst nach den Giftlorcheln (Gyromitra esculenta) finden. Mal sehen, wann ich die Ersten für dieses finden kann. Morgen soll es etwas wärmer werden und ich werde mit Sicherheit mit den Kindern los und ich bin guter Dinge etwas zu Schönes zu finden.

 

04.03.2017 Heute war es mit 12 Grad der bisher wärmste Tag in diesem Jahr. Es ging bei schönem Sonnenschein in ein für mich neues Waldgebiet und nicht nur, dass dort die Scheibenlorcheln schon gute 5 cm im Durchmesser hatten, konnte ich auch die ersten Frühjahrslorcheln des Jahres finden. Morgen soll das Wetter ähnlich, wenn auch wieder etwas kälter werden. Habe noch eine andere Stelle im Kopf, die ich mir im Frühjahr anschauen wollte. Mal schauen, was es da so gibt und vielleicht finde ich auch mal meine erste "wilde" Spitzmorchel.

 

05.03.2017 Durchwachsenes Wetter, Regen und Sonne geben sich die Klinke. Für das Pilzwachstum natürlich ideal, nur etwas wärmer müsste es werden. Auf jeden Fall sind die ersten Morchelbecherlinge des Jahres ausgetaucht. Alle noch winzig klein, aber bei den momentanen Wetterbedingungen, sollten sie rasch an Größe zulegen.

 

07.03.2017 Kalt war es mit 0 bis max. 3 Grad, wärmer wurde es nicht. Heute Nacht kann es unter null gehen, bevor es zum Wochenende wieder etwas milder wird. Auf der Suche nach den glänzenden Schwarzborstling, habe ich gleich mal eine Stelle im Fichtenwald abgesucht, in der Hoffnung auch mal eine wilde Spitzmorchel zu finden. Leider nichts von Beiden. Wenn es morgen nicht ganz so kalt ist, werde ich eine Strandtour machen und etwas an Treibholz gucken, ob es daran nicht irgendwas Spannendes zu finden gibt.

 

09.03.2017 Ich hoffe, das war nun endgültig die letzte kalte Nacht, die wir bis zum Herbst gehabt haben. Am Tag wurde es heute wenigstens um die 5 Grad und zum Nachmittag kam die Sonne für ein paar Minuten durch die dicke Wolkendecke. Ich fuhr heute wieder zu den Morchelbecherlingen, um zu sehen, wie und ob sie bei diesen kühlen Temperaturen wachsen. Es wachsen wirklich viele dieses Jahr, zwar alle nur ca. 0,5 cm groß, aber wenn sie es alles schaffen auszuwachsen, dann lohnt es sich in 2 bis 3 Wochen. Beim Inspizieren des lehmhaltigen Hanges fand ich doch tatsächlich wieder eine neue Stelle von den sehr seltenen Becherling (Peziza labessiana). Damit ist es der dritte Standort in diesem Auwald und es gibt momentan keine anderen Fundorte in Deutschland. Es ist schon sehr erstaunlich, schützenswert und interessant, diese Rarität zu studieren. Auch wenn es noch keine Massen an Pilzen in den Wäldern gibt, ist es bisher schon ein super Start in die Pilzsaison 2017.

 

13.03.2017 Momentan ist es nicht sonderlich spannend an der Pilzfront. In den letzten zwei Nächten hatten wir in Wismar wieder -3 Grad und das ist Gift für das Pilzwachstum. Die Morchelbecherlinge, Frühjahrs- und Scheibenlorcheln sind in den vergangenen 7 Tagen nicht gewachsen. Der Frühling tut sich schwer und kommt nicht so richtig in Schwung, die Temperaturen bleiben auch erstmal bei Werten von 4 bis max. 10 Grad. In der Schweiz liegen seit Tagen die Tagestemperaturen bei +- 20 Grad, da wundert es nicht, dass dort die Morcheln schon den Startschuss gegeben haben. In Norddeutschland wird es, wie in jedem Jahr, erst ab Mitte April losgehen. Bis dahin werde ich die Suche nach den glänzenden Schwarzborstling fortsetzen.

 

15.03.2017 Zwei sonnenreiche Tage waren das, bei Topwerten von bis zu 12 Grad. Morgen soll es ebenfalls noch mal sonnig werden bis 14 Grad. Am Freitag zieht etwas Regen durch das Land und es wird dadurch auch automatisch wieder etwas kühler. Aber ich denke, dass die Morchelsaison im Norden ab dem Monatswechsel beginnt. Die Morchelbecherlinge wachsen momentan noch sehr verhalten, aber dafür sehr zahlreich. Ich kann es kaum abwarten, dass es endlich wieder losgeht, aber man muss auch bedenken, dass es heute gerade mal Mitte März ist und man sollte nicht zuviel verlangen.

 

17.03.2017 Während sich die Morchelstellen noch halb im Winterschlaf befinden, kann man wenigstens im Kiefernwald fündig werden. Die Frühjahrslorcheln und Scheibenlorcheln scheinen einen Wettkampf auszutragen, beide Arten sind an geeigneten Stellen reichlich vertreten und wachsen rasant schnell. Mitten im Fichtenwald gab es noch einen schönen Fruchtkörper von den roten Kelchbecherlingen. Ein schneller Blick durch das Mikroskop machte klar, dass es wieder nur der häufige Sarcoscypha austriaca war. Mal schauen, wann sich die erste Morchel sich in Norddeutschland zeigt.

 

18.03.2017 Was war das heute wie ein Aprilwetter, frischer bis stürmischer Wind, Regen, Sonne, und starke Graupelschauer mit Sturmböen. Es war von allem was dabei. Nachdem ich gestern einen alten Standort der Peziza labessiana besuchte, an dem letztes Jahr nur 3 Exemplare auftauchten, wurde ich tatsächlich positiv überrascht. Ich zählte auf die Schnelle 20 bis 30 Stück. Am Abend machte ich telefonisch mit Torsten Richter einen Termin für heute aus, da Torsten noch unbedingt Bilder von "großen" ausgewachsenen Fruchtkörpern brauchte. Lange Rede kurzer Sinn, nach etlichen Fotos und genauen ablupen der ca. 6 Quadratmeter, haben wir beschlossen die Zahl der Fruchtkörper auf 50 Stück zubeziffern. Dieses Jahr scheint diese Art sich regelrecht auszutoben und macht das vergangene letzte Jahr wieder gut.

 

19.03.2017 Eine dicke Wolkendecke, Schnee und Regen dominierten heute das Wetter in Wismar, mit 2 bis 4 Grad war es fast schon wieder winterlich kalt. Ähnliche Wetterbedingungen werden wir auch in den nächsten zwei Tagen haben, aber mit einem leichten Temperaturanstieg. Da es heute wirklich ungemütlich war, beschäftigte ich mich mit den Kindern in der Wohnung und habe einige Bilder sortiert, U.a. auch Bilder von der Peziza moravecii. Diese einen Zentimeter großen Becherlinge, fand ich Ende Februar im Kiefernwald und mit der Unterstützung von T. Richter, wurde sie auch ohne Zweifel sicher bestimmt. Das dürfte ein Erstfund für Norddeutschland und damit auch für Mecklenburg-Vorpommern sein. Da sieht man wieder, dass es das ganze Jahr über interessante Pilze gibt und es nie langweilig wird. Draußen regnet es nun wieder kräftiger und paar Liter werden mit Sicherheit zusammen kommen. Es ist ein gutes Fundament für die anstehende Morchelphase.

 

20.03.2017 Kontinuierlicher leichter Regen den ganzen Tag, bei milden 10 Grad. Perfektes Asco-Wetter. Jetzt zum Nachmittag wird es etwas heller draußen und ich werde die Gelegenheit nutzen, um in den Auwald zu fahren. Mal schauen was es dort neues gibt. Heute Vormittag habe ich den ersten Bärlauch in unserer Gegend gesehen, während in Süddeutschland der Bärlauch schon erntereif ist, ist er in Norddeutschland gerade ein mal 4 cm groß.

 

21.03.2017 Mein Gang durch den Auwald gestern Nachmittag wurde durch eine 8 köpfige Wildschweingruppe schnell beendet. Anscheinend habe ich sie gestört und sie schienen ziemlich sauer gewesen zu sein. Sie sprangen nur knapp 5 Meter vor mir aus dem Gebüsch, ich denke, sie haben sich genauso erschrocken wie ich. Da sie den Anschein erweckten, ihr Revier zu verteidigen, beschloss ich mich für einen strategischen Rückzug und ließ ihnen ihre Ruhe. In der Nacht hat es immer wieder mal geregnet und heute am Tag war es sehr windig, aber sonnig bei 10 Grad. Meine heutige Tour durch ein Wäldchen in Strandnähe, war nicht von Erfolg gekrönt. Morgen werde ich in Fichtenwälder nach Spitzmorcheln schauen. In Sachsen und Thüringen wurden nun auch schon die Ersten gefunden, dann wird es im Norden auch nicht mehr lange dauern.

 

22.03.2017 Traumhaftes Wetter, 12 Grad und an sonnigen Plätzen sogar 17 Grad. Bei super Sonnenschein machte ich mich auf die Suche nach neuen Bärlauchstellen, leider ohne Erfolg, aber dafür Morchelbecherlinge satt. Viele noch klein, aber bei durch den Regen der letzten Woche und durch die jetzige Schönwetterlage, werden sie rasch wachsen und es kann bald geerntet werden. Von Morcheln gab es noch keine Spur, aber auch die dürften bei anhaltender Wärme, langsam ihre Köpfe zeigen.

 

23.03.2017 Richtig kalt war es heute. Die Sonne hat es nicht durch die dicken Wolken geschafft und so blieb es bei Höchstwerten, von 6 Grad. Vormittags machte ich mich in einen Kiefern-Fichtenwald auf, um weiter nach wenigstens einer Spitzmorchel zu suchen. Leider nichts, nur die Frühjahrslorcheln breiten sich vermehrt unter den Kiefern aus, aber gegenüber den Scheibenlorcheln unter Fichten, wachsen sie sehr verhalten. Die Scheibenlorcheln sind zum vergangenen Jahr sehr zahlreich vertreten und drängen sich zu Hunderten auf dem Waldboden. Während ich die Kelchbecherlinge bisher nur aus dem Auwald kenne, fand ich heute eine wundervolle Ansammlung unter Fichten. Nadelholz wird das Substrat dennoch nicht sein. Am Fundort schossen mir die Sporen schon um die Ohren, sodass ein kurzer Blick durch das Mikroskop reichte, um festzustellen, dass es wieder nur die relativ häufigen Österreichischen Prachtbecherling waren.

 

24.03.2017 In der vergangenen Nacht bewegten sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt, umso schöner war es am Tag. Sonne von früh bis spät und an windgeschützten Stellen, durchaus frühlingshaft warm. Scheibenlorcheln, Frühjahrslorcheln und Morchelbecherlinge kann ich momentan nicht mehr sehen, aber für andere Arten scheint es noch zu kalt zu sein. Heute habe ich ein paar Morchelstellen besucht, an dem sie zuverlässig etwas früher wachsen, als in den Wäldern. Nicht die Spur einer Morchel konnte ich ausfindig machen, aber einige Ecken habe ich noch im Hinterkopf und werde diese Morgen mit den Kindern inspizieren.

 

25.03.2017 Heute Morgen war es wieder nur knapp über null Grad, aber das sollte sich ab morgen ändern, denn die Temperaturen sollen sich in den kommenden Nächten deutlich im Plusbereich bewegen. Auch heute war ich mit den Kindern den ganzen Tag bei einigermaßen schönem Wetter unterwegs, aber von Pilzen keine Spur (Außer die Frühjahrs- und Scheibenlorcheln). In der gesamten letzten Woche war ich jeden Tag einige Stunden und viele Kilometer mit Auto und zu Fuß unterwegs. Von Lübeck bis nach Greifswald und von Poel bis Ludwigslust herrscht Flaute. Auch in den Küstenwäldern bei Rostock sind noch nicht mal die Frühjahrslorcheln da. In Süddeutschland, wo es nun schon länger in der Nacht und auch am Tage deutlich wärmer ist, erwacht die Pilzwelt so langsam zum Leben. Abwarten wann es in Norddeutschland, also Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein soweit ist.

 

27.03.2017 Wolkenlose zwei Tage waren das in Wismar, so viel Sonne hatten wir lange nicht mehr. Die Temperaturen am Wasser gingen bis 15 Grad hoch, aber nachts mit 2 Grad deutlich kälter. Am Mittwoch und Donnerstag soll etwas Regen über das Land ziehen und ich denke, wenn da ein paar Liter zusammenkommen, dann dürfte es in puncto Morcheln, ab nächster Woche losgehen. Gestern und heute konnte ich nicht einen frischen Pilz finden, das ist echt traurig. So etwas hatte ich lange nicht. In den Wäldern ist es immer noch zu kalt und an sonnigen Stellen ist es mittlerweile schon fast staubtrocken. Nun ja, es kann nur besser werden.

 

28.03.2017 Heute herrschte noch mal richtig schönes Frühlingswetter, mit bis zu 17 Grad. Von Morcheln war auch heute noch nichts zu sehen. Heute habe ich am Straßenrand, den ersten blühenden Löwenzahn gesichtet, morgen soll es Regen geben und dies könnte das Wachstum auslösen. Hoffentlich kommen auch ein paar Liter runter, denn ab Freitag, soll es mit warm und sonnig weitergehen. Das ist gut, denn ich habe Freitag einiges vor und möchte mindestens vier Waldgebiete ansteuern, um Morchelbecherlinge zu ernten.

 

29.03.2017 Der angesagte Regen zog leider nur mit Nieselregen über Wismar hinweg und das ist natürlich für das Pilzwachstum nicht besonders günstig. Bei meinem heutigen Kontrollgang, an eine Stelle, an der man Käppchenmorcheln finden kann, sah ich, dass die Morchelbecherlinge schon deutliche Trockenschäden haben. Heute Nacht und morgen soll das Wetter noch unbeständig bleiben und vielleicht kommen noch paar Tropfen runter, bevor Freitag wieder den ganzen Tag die Sonne scheint. In Süddeutschland und in der Schweiz scheinen die Böhmischen Verpeln sehr häufig zu sein, bei so vielen Fundmeldungen, die es in diesem Jahr schon gegeben hat. In der Region um Leipzig und in den ehemaligen Kohleabbaugebieten im Osten des Landes, ist es seit Jahren bekannt, dass es dort Massen von ihnen gibt. Auch in diesem Jahr sind wieder sehr viele von ihnen aufgetaucht. Der 51. Breitengrad, der Deutschland fast in der Hälfte, zwischen Nord und Süd trennt, scheint für die Böhmischen eine unsichtbare Grenze zu sein. Schade, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, sie auch mal hier im Kreis Wismar zu finden.

 

31.03.2017 Ich bin zeitlich etwas eingespannt und habe viel zu tun. Da ich letzte Nacht noch dabei war, das Menü auf der Homepage neu zu sortieren und noch nicht fertig bin. Würde ich die Leser bitten, mir eine E-Mail zu schreiben, falls auf der Seite Fehlerseiten oder andere Störungen auftauchen. Ich kann auch erst morgen wieder daran weiterarbeiten, weil ich gleich schon wieder los muss. Der März verabschiedet sich in Wismar mit 22 Grad und in der letzten Nacht war es sehr mild, bei 14 Grad. Leider soll es die kommenden Nächte wieder frischer werden. Für morgen wurde wieder Regen angesagt und vielleicht klappt es dieses mal mit etwas Niederschlag.