Ein Ahoi von der Küste an alle Pilzfreunde und Neugierige.

Logo von Ostsee-Funga, Pilze aus Wismar und Mecklenburg-Vorpommern, www.lorcheln.de

Auf dieser Seite möchten wir Euch einen Einblick in die Artenvielfalt der Funga geben, insbesondere der Lorcheln und Becherlinge. Denn ein schöner Spruch lautet: Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt. Die Lorchel-Liste mit den wissenschaftlichen Namen befindet sich unter der Kategorie L wie Lorcheln (Gyromitra und Helvella). Die Beschreibungen, Bilder und die deutschen Namen findet Ihr auf den jeweiligen Seiten der Lorchel-Arten. Das Menü kann sich auf dem Tablet oder auf dem Handy, oben links oder oben rechts befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, findet Ihr auch ein Menü ---> hier. Die Artenliste wird stetig aktualisiert, durch neue Erkenntnisse ergänzt und durch neue Bilder ersetzt. Auch wenn manche Lorcheln oder Becherlinge als essbar gelten, ist der Großteil nicht für den Verzehr geeignet! Ich habe in den einzelnen Beschreibungen bewusst darauf verzichtet, ob essbar oder nicht, denn ich rate nämlich pauschal jeden davon ab, Lorcheln zu essen. Sollte es dennoch mal passiert sein und man hat im Frühjahr, die Frühjahrslorchel mit der schmackhaften Morchel verwechselt, dann bitte wie bei jedem anderen Verdacht auf Pilzvergiftung: Essensreste, Putzreste oder Erbrochenes aufheben und zum Arzt fahren. Neben Lorcheln und Becherlingen, beschäftigen wir uns auch mit anderen Pilzgattungen und die wir interessant finden, stellen wir hier auf der Seite vor. Wie die Morcheln, allgemein seltene Pilze, Röhrlinge, Korallenpilze, Öhrlinge, Keulenpilze oder Saftlinge, werden am Rande unter den jeweiligen Kategorien geführt. Wenn jemand Fragen zum Thema Lorcheln oder Pilzen hat oder etwas beitragen kann und möchte, der kann uns gerne jederzeit schreiben. Falls jemand Urlaub an der Ostsee macht und Lust hat gemeinsam auf die Pilzsuche zu gehen, einfach eine E-Mail schreiben. Zuletzt wurde die Seite am 20.05.2018 aktualisiert.

Wir über uns

Wir sind Baujahr '81 und '83, geboren in Wismar, wo wir auch heute noch wohnen und gerne leben. Die Hansestadt Wismar liegt im Norden des westlichen Teiles von Mecklenburg-Vorpommern. Neben Arbeit und zwei Kindern (4 und 14 Jahre), widmen wir uns seit ungefähr acht Jahren hobbymäßig leidenschaftlich den Pilzen. Das Interesse an Pilzen war vorher schon da, aber so langsam ging das Jagdfieber erst 2010 los. Unsere Pilz-Sammel-Such-Gebiete sind Wismar +50 Kilometer. Wer schon einmal in der Gegend um Wismar war, der weiß, dass die Region nicht gerade mit ausgedehnten Wäldern gesegnet ist, aber wir haben trotzdem von allem ein bisschen. Im Norden ist die Ostsee und in der Wismarbucht zwischen Wismar und der Insel Poel, liegt die Insel Walfisch die im Jahr 1990 unter Naturschutz gestellt wurde. An der Küste entlang gibt es naturbelassene Salzwiesen, Steilküsten und sandige Strände mit teils wilder Vegetation (Sanddorn, Schlehdorn und Hagebutte). Westlich von Wismar gibt es saure Fichten- und Mischwälder und östlich gesehen haben wir sandige Kiefernwälder und Kiesgruben. Im Süden befinden sich wunderschöne Laubwälder mit Buchen, Eichen, Hainbuchen und Edelkastanie, auf lehmigen und teils kalkhaltigem Boden. Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung, alte Tongruben, Moore, ein Kalkflachmoor oder auch die Wismarer Parkanlagen sind pilztechnisch gesehen immer eine gute Anlaufstelle. Alte Eichen und Buchen auf Mergelboden. Hin und wieder erlebt man da die ein oder andere schöne Überraschung. Oft wird gefragt, warum ausgerechnet Lorcheln. Nachdem ich damals meine erste Lorchel am Waldrand fand, war ich von ihnen begeistert. Egal welche Lorcheln man findet, es ist immer ein schöner Pilzfund, sie sehen immer anders aus und die meisten Lorcheln sind seltene Pilze, die man nicht jeden Tag findet. Ein Steinpilz zum Beispiel sieht immer gleich aus und schnell langweilig. Dazu kam, dass man seine Funde nirgends ordentlich abgleichen konnte. In Pilzbüchern sind meistens nur die zwei bis drei gängigen Arten drin. Im Internet konnte ich auch immer nicht viel darüber finden und lesen. Im Winter 2014/2015 entschied ich mich, dieses zu ändern und fing an eine Art Lorchel-Lexikon zusammenzustellen. Für jedermann und vor allem kostenlos, da Fachliteratur zum Pilzebestimmen wirklich teuer sein kann. Es wird zwar noch einige Jahre dauern, bis alle Arten von Discina über Gyromitra, Rhizina bis hin zu der größten Gruppe der Helvella vollständig und lückenlos beschrieben sind, aber irgendwo und irgendwann musste man mal anfangen. Das Schöne ist auch, dass man Lorcheln sowie Becherlinge überall finden kann, es muss nicht immer der Wald sein. Da man auch nicht immer unbegrenzt Zeit hat, um stundenlang in den Wäldern unterwegs zu sein, kann man quasi überall suchen und fündig werden. Neben den spannenden Lorcheln, spielen auch andere Schlauchpilze wie Borstlinge, Öhrlinge und Becherlinge eine immer größer werdende Rolle in unseren Leben, aber auch seltene Röhrlinge oder Korallen wecken unser Interesse. Christian war von 2013 bis 2018 in der Interessengruppe im Steinpilz-Wismar und seit Anfang des Jahres 2017 Mitglied im Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. Der Vereinsvorsitzende im Pilzverein ist Torsten Richter. Allgemein das Thema Pilze ist eine spannende Sache, es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Pilze gibt es im Prinzip das ganze Jahr über, und in diesem Sinne wünschen wir allen viel Spaß auf der Lorchelseite und weiterhin viel Vergnügen auf der Suche nach den Pilzen. Konstruktive Kritik ist immer gerne gesehen, ob schlechte oder gute. Gerne erfahren wir, wo noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist.